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Leserbrief von Werner Lude - abgedruckt am 31. März in der Bergischen Landeszeitung

An den Rat der Stadt Overath.

Mit Interesse verfolge ich die Bemühungen unseres Bürgermeisters und seines Kämmerers, mit Luftnummern Haushaltsmittel zu produzieren. Ich denke es ist jetzt an Ihnen, diesem Treiben ein Ende zu bereiten. Es ist in meinen Augen unverantwortlich, weiterhin an Projekten, die ein Großteil der Bürger nicht will festzuhalten, um sich an anderer Stelle ein Denkmal zu setzen.
Am Katastrophenschutz (Hochwasserschutz, Feuerwehr) zu sparen ist in meinen Augen der falsche Ansatz. Ich wünsche keinem von Ihnen, dass Ihr Haus abbrennt und dabei Personen zu Schaden kommen, nur weil die Feuerwehr aufgrund von mangelhafter Ausrüstung nicht in der Lage war rechtzeitig einzugreifen. Wer von Ihnen übernimmt die Verantwortung für die körperliche Unversehrtheit der Grundschulkinder auf der Lindlarer Straße, bzw. der Anwohner an der Hauptstraße, die sehnsüchtig auf eine Entlastung von Lärm-/Feinstaubemissionen hoffen. Die Liste solcher Fragen ließe sich weiter fortführen.
Ich habe den Eindruck, dass dieser Haushalt auf Kante genäht ist. In den nächsten Jahren sind unvorhergesehene Investition tödlich. Ich frage Sie: Muss das sein? Ich sage Nein. Gehen Sie mit Ihrem Mandat, das Ihnen die Bürger dieser Stadt gegeben haben, verantwortungsvoll um. Gebieten Sie einem Bürgermeister, der nach Gutsherrenart regiert, endlich Einhalt. Es zeugt von politischer Arroganz, den Bürgerwillen zu ignorieren. Die Quittung dafür haben solche Politiker jetzt in Baden-Württemberg und Rheinland Pfalz zu spüren bekommen. Wenn Sie jedoch weiterhin nur alles abnicken, ist Ihr persönliches Wahldebakel bei der nächsten Kommunalwahl vorprogrammiert.

Werner Lude

 

Unser Brief an die Ratsmitglieder:

Die Antwort der Fraktion der Grünen:

Sehr geehrte Damen und Herren der
Bürgerinitiative Overath für Nachhaltigen Umgang mit Steuergeldern,
herzlichen Dank für Ihren Brief vom 14.02.2011, in dem Sie uns, den
Mitgliedern der GRÜNEN Ratsfraktion aus dem Herzen sprechen.
Auch haben Sie die gesamten Unsäglichkeiten der führenden Herren der
Stadtverwaltung in eindrucksvoller Weise sehr übersichtlich und
nachvollziehbar dargestellt.
Unsere Fraktion ist bemüht, Ihren Ansprüchen und Forderungen gerecht zu
werden, 
wie Sie auch den von uns gestellten (Verfahrens- )Anträgen
entnehmen können:
 

Die Antwort von Herrn Hunke, Ratsmitglied der CDU-Fraktion

Sehr geehrte Frau Niewels,

wegen Krankheit kann ich an der heutigen Ratssitzung nicht teilnehmen. Auch wenn ich teilnehmen könnte, gäbe es wieder die absurde Situation, dass ich als Ratsmitglied während der Bürgerfragestunde zu schweigen hätte und nur der Bürgermeister und die Besucher miteinander diskutieren.

Wie Sie wissen, veröffentlichen die Zeitungen in der Region auch keine Leserbriefe von Mandatsträgern, somit bleibt mir auch diese Möglichkeit der öffentlichen Auseinandersetzung verschlossen. Ich kann noch nicht einmal gegen die Kommentare der Journalisten angehen, die leider an der gesamten Overather Politik kein gutes Haar lassen. Positive Meldungen aus der Verwaltung oder von den Fraktionen der CDU und FDP werden nicht mehr wahrgenommen.
Meine Freunde aus Overath (es gibt noch welche) verstehen einfach nicht, dass bei so viel Freizeiteinsatz so wenig herauskommt.

 

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